Arambol Beach wir kommen – Tag 21

Offiziell sollte der Zug um 12.30 in Goa ankommen.
Da wir noch nicht wussten an welchen Strand wir wollten (und Goa hat 103 km Strand) erinnerten wir uns an die Empfehlung unseres Bekannten Stephan dem wir in Mumbai über den Weg gelaufen sind. Er hatte uns Arambol schwer ans Herz gelegt.
Und so sprangen wir schon frühzeitig gegen 11.15 Uhr in Thivim aus dem Zug.

Mit einem kurzen Anruf in Arambol buchten wir das Hotel. Laut Lonely Planet sollte es das Om Ganesh sein.

Hotel war gebucht, jetzt den Transport klären. Der Bahnhof in Thivim ist einsam, nichts außer Bahnhof und Rikschas.

Die Nachfrage nach einen Transport erwies sich allerdings als schwierig, die Fahrer waren sich einig das es 550 INR für die 31km sein sollten. Aus Ermanglung jeglicher Konkurrenz und Alternativen willigten wir ein.

Eine Stunde später brachte uns die Rikscha auch wohlbehalten in Arambol an.
Hier wurden wir an der Bushaltestelle von einem Schwarzen in Empfang genommen, der meiner Begleiterin gleich den Rucksack abnahm. Was ich als Höflichkeit verbuchte war wohl mehr Zweckmäßigkeit. Der Spaziergang von der Straße bis zu unserem Hotel entwickelte sich zu einer Wanderung. ganze 20 min liefen wir am Strand entlang bis wir in unserem gebuchten Zimmer ankamen. Das war zu unserer Enttäuschung keine beschrieben Strandhütte (Huts) sondern ein gemauertes Haus etwas oberhalb mit perfektem Blick auf das Arabische Meer. Der Preis war dafür entspannt, ganze 400 INR.
Nach einer kurzen Erfrischung liefen wir dann am Strand entlang nach Süden.

Die Wassertemperatur ist herrlich und die Strände zu dieser Jahreszeit fast menschenleer. So gönnten wir uns auch noch ein kurzes Bad im Ozean und genossen den Sonnenuntergang. Auf dem Rückweg dann die Überraschung, das Hotel war weg.

Besser gesagt wir fanden es nicht wieder. Und so fragten wir die Einheimischen nach dem Om Ganesh. Das kannte wirklich jeder und so standen wir bald vor ein paar Strandhütten, wie wir sie uns gewünscht hatten. Die Auflösung kam dann vom Hotelier: es gibt zwei Om Ganesh, beide sind Brüder und haben unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten. Also explizit nach den Strandhütten fragen, sonst landet man in einem Haus oberhalb des Strandes.
Was wir schließlich auch fanden und die Nacht auf der Terrasse ausklingen ließen.

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