Kirchen in Old Goa – Tag 23

Da das Hotel Republica in Panaji wirklich schlecht war, wollten wir hier auch nicht bleiben. So standen wir in der Früh auf und verließen das ungastliche Haus gegen 09.00 Uhr.
Direkt um die Ecke in der Nähe der großen Anlegestelle gibt es einen Nescafe (vergleichbar mit unserem Starbucks) in dem man gut frühstücken kann.

Da wir zu einem weiteren Strand in Goa wollen, von dem uns erzählt wurde man könnte die Schildkröten bei ihrer Wanderung vom Schlüpfen zum Meer beobachten, machten wir uns auf nach Agonda Beach.

Vorher wollten wir den Vormittag allerdings in Old Goa verbringen.
Goa ist ehemalige portugiesische Kolonie und stark christlich geprägt.

Von der Hauptstadt Panji oder Panaji (ausgesprochen Panjim) enterten wir eine Rikscha
die uns für 150 Rupien nach Old Goa brachte.
Hier findet man Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Bom Jesu und die Catedrale SE.

Natürlich gibt es auch hier wieder Guides die einen die Stadt zeigen wollen, aber wir wollten unsere Ruhe und gingen entspannt zu Fuß umher.
Direkt an den Kirchen fährt in Old Goa der Bus in die Hauptstadt Panaji.
Für ganze 16 Rupien fährt man bis zum Busbahnhof. Von dort aus mussten wir gleich zu unserem Hotel ein neues Verkehrsmittel ausprobieren.
Am Busbahnhof in Panaji bieten Motorradfahrer ihre Dienste an. Hier kann man auf dem Rücksitz mit der Maschine durch den Verkehr brausen. Mit 30 Rupien ein Schnäppchen.

Pünktlich um 12.00 verließen wir das ungastliche Hotel um uns auf den Weg nach Agonda zu machen. bei der Bustour muss man zuerst nach Magao um dann umzusteigen.

In Agonda Beach angekommen liefen wir mit den Rucksäcken sofort an den Strand um dort eine Hütte für die Nacht zu finden. Was auch nicht schwer ist, Hütte gibt es reichlich, schlecht nur das die Saison noch nicht begonnen hatte.

Erste Anlaufstelle waren die Black Huts. Hier sollte die Hütte pro Nacht 4000 Rupien kosten. Allerdings nicht zum Strand, sondern abgewandt hinter anderen Hütten.
Zu teuer und nicht am Strand. Also schnell einen Cocktail für 150 Rupien getrunken, der gar nicht mal so gut war und dann weiter.

Nach ein zwei Enttäuschungen fanden wir eine leeres Gehöft mit 8 Hütten am Strand das nicht bewohnt war. Dahinter auf der anderen Straßenseite der Strandpromenade fand sich die Verantwortliche, Miss Dersy.
Ähnlich eines Mafia Paten hatte sie alles unter Kontrolle und beorderte ihren Mann und die Bediensteten zu unserer Unterstützung.
Die „Mama“ erklärte uns streng dass die Hütten frisch gestrichen sind und sie noch nicht vermieten darf. Machte bei uns aber eine Ausnahme und ließ auch den Preis verhandeln.
Pro Nacht 900 Rupien, aber wir sollten es keinem verraten. Upps!
So waren wir die einzigen und ersten Mieter in der Hüttensiedlung.
Nach der Besichtigung wurden auch die neugierigen Jugendlichen die das Ganze beobachtet hatten als Wache für unsere Rucksäcke beordert mit der Maßgabe sich erst zu entfernen, wenn jemand mit einem Schloss oder wir persönlich wieder da sind, so dass wir in das Haupthaus gehen konnten um die Pass Formalitäten zu klären.
Die Anlage nennt sich übrigens Dersy Chill Point und das Essen ist ein Traum, hier kam man uneingeschränkt den Fisch empfehlen.

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